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Geschwister-Scholl-Schule

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Besuch des Landtagsvizepräsidenten Eckhard Uhlenberg

Am Donnerstag, den 11.04.2013, war der Vizepräsident des Landtags NRW, Eckhard Uhlenberg, zu Gast an der Geschwister-Scholl-Schule.

Sorge um „Schülerzahlen-Schrumpfungsprozess“

 

 

Foto und Text von Doro Dietsch/Landtag NRW:

(11.4.2013) Begleitet von Tanja Wagener MdL, Jens Kamieth MdL und Stadträtin Babette Bammann hat Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg die Geschwister-Scholl-Hauptschule in Siegen besucht. 100 Jugendliche aus den Klassen 6, 8 bis 10 sowie die Klassensprecher der anderen Klassen nutzten die Gelegenheit, ihm viele Fragen zu stellen.


"Haben Sie Leibwächter?", "Wie viele Stunden arbeiten Sie?", "Wer finanziert die Abgeordneten - der Steuerzahler oder die Parteien?" und "Was macht mehr Spaß - Landwirt oder Politiker?" waren beispielsweise Fragen der Jugendlichen. Uhlenberg erklärte auf die letzte Frage, ihm habe immer beides Spaß gemacht. Das Landtagsmandat werde immer nur für fünf Jahre vergeben und deshalb sei es gut, noch im Beruf zu bleiben. Er selbst etwa sei mit 32 Jahren in den Landtag gekommen, aber im Alter von 37 wieder "rausgeflogen".

 

"Über welches Thema wird im Landtag gesprochen zur Zeit?",  "Wie wird man Politiker?",  "Haben Sie einen Spitznamen?" und "Kann man Fragen stellen, wenn man im Landtag bei der Plenarsitzung zusieht?" wurde weiter gefragt. Und: Ob er denn selbst ein guter Schüler gewesen sei? "Nein, aber ich habe heute kein Problem damit", antwortete Uhlenberg, der schon Landwirtschaftsminister und Landtagspräsident gewesen ist. "Es ist nicht nur abhängig vom Schulabschluss, was ich aus meinem Leben mache. Wichtig ist, sich für etwas zu interessieren."  Schon als Kind habe er sich für Politik interessiert und mit den älteren Geschwistern darüber diskutiert.

 

Wie in der Haupt-Schule, so auch beim anschließenden Besuch der IHK- Qualifizierungswerkstatt im  Berufsbildungszentrum wurde sorgenvoll über den "Schülerzahlen-Schrumpfungsprozess" und das Image der Schulabschlüsse ohne Abitur gesprochen. Franz-Josef Mockenhaupt, Hauptgeschäftsführer IHK und Klaus Gräbener, Hauptgeschäftsführer des BBZ, beklagten den "Akademisierungsdrang". Im Bereich der dualen Ausbildung gebe es neben der Demografie zwei Probleme: Die nicht ausbildungsreifen Jugendlichen seien zu viele und der Glaube, Studieren sei besser, sei zu verbreitet. Nicht nur für Unternehmen berge der Akademisierungsdrang Probleme. Auch an den Unis kämen Jugendliche an, die für das Studium eigentlich nicht geeignet seien. 50 Prozent Abbrecherquote habe der Ingenieurwissenschaftliche Bereich der Uni Siegen zu beklagen, hieß es. Mockenhaupt: "Die Firmen haben Vorbehalte, wenn sie  Studienabbrecher dann ausbilden sollen, weil das die Ausbildungsorganisation der Firmen durcheinander bringt. Auch aus demografischen Gründen ist es wichtig, sich mehr um die Studienabbrecher zu kümmern." Ohne einen gesunden Facharbeiterstamm könnten die Arbeitsplätze in der Region nicht aufrecht erhalten werden.

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